Autor: Konstanze Götz

  • Herbsttagung 2013

    Herbsttagung 2013

    sneep Herbsttagung 2013cropped-sneep-header-1024x373

    Ethik in der Finanzwirtschaft: Eine Utopie?

    Zwei Mal jährlich treffen sich die sneep Mitglieder aus den verschiedenen Lokalgruppen in Deutschland, der Schweiz und Österreich zur Frühjahrs- und Herbsttagung. Aufgrund der kontinuierlichen Ausdehnung des Netzwerks fand die Herbsttagung zum 10-jährigen Jubiläum erstmals ausserhalb Deutschlands – in der Schweiz – statt. Im Jahr 2013 setzten sich die Teilnehmenden mit der Thematik „Ethik in der Finanzwirtschaft: Eine Utopie?“  vom 18. bis 20. Oktober in Zürich auseinander.

    Zentrale Fragestellungen der Tagung waren:

    • Ist Ethik in der Finanzbranche umsetzbar?
    • Wäre ein Zinsverbot, wie der Islam hat, sinnvoll und hätte damit die Finanzkrise verhindert bzw. deren Auswirkungen geschmälert werden können?
    • Wer trägt die Verantwortung der aktuellen Finanzkrise?
    • Was sollte die Aufgabe und das übergeordnete Ziel unserer Banken sein? – Welches (ethische) Ziel verfolgen wir eigentlich?
    • Gibt es, entgegen der aktuellen Finanztheorie, auch schlechte Spekulation?
    • Sollte reguliert werden und wenn dann wie?
    • Was sind die Wege und die Rahmenbedingungen für ein nachhaltiges Finanzsystem?
    • Was sind Motive und Barrieren für nachhaltiges Anlegen?
    • Rohstoffhandel: Segen oder Fluch für die Bauern?
    • Welche Rolle trägt der Staat? Was ist seine politische Verantwortung?

     

    Veranstaltungsort & Unterkunft

    Veranstaltungsort
    Universität Zürich
    Rämistrasse 71
    CH-8006 Zürich
    Hörsaal KO2-F-150

    Unterkunft
    Pfadihuus Zürich
    Rolf-Balsiger-Strasse 8
    8044 Zürich

    Weitere Informationen

    www.facebook.com/sneep.info
    www.facebook.com/sneepZuerich

  • Für mehr Nachhaltigkeit in der Managementausbildung: sneep und FOM Hochschule kooperieren

    sneep hat einen neuen Kooperationspartner für die Weiterentwicklung und Umsetzung von Wirtschaftsethik und Nachhaltigkeit in der hochschulischen Bildung gewonnen: Die FOM Hochschule, die größte private Hochschule Deutschlands. Ziel der Zusammenarbeit: die Themen Wirtschaftsethik und Nachhaltigkeit in der akademischen Managerausbildung im Allgemeinen und speziell in berufsbegleitenden Studiengängen vorantreiben – zum Beispiel durch gemeinsame Veranstaltungen und eine Schriftenreihe.

    „sneep steht für ‚student network for ethics in economics and practice‘. Wie der Name verrät, wollen wir dazu beitragen, dass der Gedanke der Wirtschafts- und Unternehmensethik in allen Teilbereichen der Praxis und Lehre vorangetrieben wird“, erläutert der sneep-Vorstandsvorsitzende, David J. Offenwanger, das Konzept des Netzwerks. „Mit der FOM Hochschule haben wir einen weiteren wichtigen Partner gewonnen, der mit uns in einen konstruktiven Dialog tritt und sich das Thema Nachhaltigkeit bereits seit mehreren Jahren auf die Fahne geschrieben hat.“

    Ein Beispiel: Seit 2010 engagiert sich die Hochschule in dem Rektoratsprojekt „Wirtschaftsethik und Nachhaltigkeit an der FOM“ und arbeitet an einer übergreifenden Strategie, um diese Handlungsfelder in die Managementausbildung zu implementieren. „Unsere Studierenden verknüpfen ihr wirtschaftswissenschaftliches Studium mit einer Ausbildung oder Berufstätigkeit. Dadurch sind wir ganz nah dran an konkreten wirtschaftsethischen Problemstellungen und da ist es toll, mit sneep nun einen wie wir bundesweit aktiven Partner zu haben, mit dem wir auch im berufsbegleitenden Bereich gemeinsam angreifen werden“, betont Prof. Dr. Stefan Heinemann, Prorektor Kooperationen und Nachhaltigkeitsbeauftragter der FOM Hochschule. „Der Verantwortung, die wir dadurch tragen, sind wir uns durchaus bewusst. Unser langfristiges Ziel lautet deshalb, Wirtschaftsethik und Nachhaltigkeit zielführend in Lehre, Forschung und Hochschulmanagement einzubinden.“

    Eine erste wichtige Etappe auf diesem Weg hat die Hochschule bereits erreicht: Nachhaltigkeit und Wirtschaftsethik sind fester Bestandteil der Curricula. „All unsere Studierenden kommen mit diesem Stoff in Berührung – egal ob im Bachelor- oder Master-Bereich“, so Heinemann. „Zudem forschen wir mit unserem KompetenzCentrum für Corporate Social Responsibility an praxisrelevanten Fragestellungen und engagieren uns auch deutlich über die Grenzen der eigenen Hochschule hinaus.“

  • Gründung des sneep e.V.

    Wir freuen uns außerordentlich bekanntgeben zu können, dass sneep am Freitag, den 19. Oktober 2012 in das Vereinsregister München eingetragen wurde. Nach beinahe zehnjährigem Bestehen als bundesweites Netzwerk und einer Monate langen Vorbereitung nehmen wir damit nun die Rechtsform eines gemeinnützigen Vereins an.

    David J. Offenwanger, Vorsitzender von sneep erklärt:

    “Angesichts der großen Entwicklungen, die sneep in den letzten Jahren vollzogen hat, ist die neue Rechtsform ein folgerichtiger und konsequenter Schritt. Dadurch können wir weiterhin das professionelles Netzwerk für Studenten, Auszubildende und ‚Young Professionals‘ sein, die sich für unsere Kernthemen – Nachhaltigkeit, CR und Compliance – interessieren.”

    Das Deutsche Netzwerk Wirtschaftsethik (DNWE), unser langjähriger Partner und Förderer begrüßt diesen Schritt ausdrücklich. Christoph Golbeck, Vorstandsmitglied im DNWE erklärt:

    “Wir freuen uns sehr, dass sneep weiterhin ein starker und verlässlicher Partner in unserem Multistakeholder-Universum bleiben wird. Zudem eröffnet dieser Schritt beiden Organisationen weitere Felder der Zusammenarbeit, die wir in Zukunft gemeinsam bearbeiten wollen”

    sneep versteht sich auch weiterhin als Plattform für Auszubildende, Studierende und Berufseinsteiger, die sich für die Themenbereiche der Wirtschafts- und Unternehmensethik, Sustainability, CSR und Compliance interessieren. Einen Schwerpunkt legen wir weiterhin auf den praxisrelevanten Austausch und die Verknüpfung mit Unternehmen.

  • Zukunftsfähige Betriebswirtschaft: Fokus des 3. Jahrbuchs „Nachhaltige Ökonomie“ Treffen der Herausgeber und Autoren am 27 und 28. September in Berlin

    Der Stern der klassischen BWL, Maximierung als absolutes Unternehmensziel, ist am Sinken. Vielmehr ist in der Wirtschaft seit der Jahrtausendwende und insbesondere seit der Wirtschafts- und Finanzkrise der Begriff Nachhaltigkeit allgegenwärtig. Unternehmen realisieren zunehmend, dass nicht nur ökonomische, sondern auch die ökologischen und sozialen Auswirkungen wirtschaftlichen Handelns von wachsender Bedeutung sind. Vor den damit verbundenen neuen und mehrdimensionalen Herausforderungen kann sich eine zukunftsfähige betriebswirtschaftliche Theorie oder Praxis nicht verschließen. Das im Herbst 2013 erscheinende und vom BMU geförderte 3. Jahrbuch Nachhaltige Ökonomie widmet sich daher im Brennpunkt dem Thema nachhaltige Betriebswirtschaft und will neue Ansätze und Perspektiven aufzeigen.

    Das Jahrbuch wurde vom 2009 gegründeten Netzwerk Nachhaltige Ökonomie initiiert, das heute von über 250 anerkannten Persönlichkeiten unterstützt wird. Ziel ist es, die vorherrschende Kurzfristwirtschaftsweise in Richtung einer Langfristwirtschaftsweise zu wandeln, welche die Grenzen der natürlichen Tragfähigkeit und die Gerechtigkeitsprinzipien respektiert. Durch eine Vielzahl von Publikationen sollen die wissenschaftlichen Erkenntnisse der Nachhaltigen Ökonomie in die Lehre integriert und in der Öffentlichkeit bekannt gemacht werden.

    Ort: HWR-Berlin, Badensche Str. 50-51, 10825 Berlin.

    Anmeldung: Die Teilnahme am Autorenworkshop ist kostenfrei, um Anmeldung per E-Mail an info@gfn-online.de wird gebeten.

    Vorankündigung

    Veranstaltungsprogramm_Workshop

  • 7. Zittauer Gespräche zur Wirtschafts- und Unternehmensethik zum Thema „Marketing, Konsum und Verantwortung“

    Der Lehrstuhl für Sozialwissenschaften am Internationalen Hochschulinstitut (IHI) Zittau organisiert in Kooperation mit dem Deutschem Netzwerk Wirtschaftsethik (DNWE e.V.) am 12. und 13. Oktober 2012 die 7. Ausgabe der „Zittauer Gespräche zur Wirtschafts- und Unternehmensethik“, bei denen sich im vergangenen Jahr über vierzig interessierte Wissenschaftler/-innen und Studierende aus ganz Deutschland, Österreich und Polen versammelten.

    Das Thema der diesjährigen Gespräche lautet „Marketing, Konsum und Verantwortung“.

    Kontakt und Anmeldung erfolgt über:

    Michael Aßländer
    Internationales Hochschulinstitut Zittau
    Fachbereich Sozialwissenschaften
    Markt 23, 02763 Zittau
    Tel. 03583 / 612774
    E-Mail: masslaender@ihi-zittau.de.

    Weitere Informationen finden sie auf der Webseite des IHI im Call for papers Gespräche (ca. 42.1 kByte)

    (mehr …)