Kategorie: Allgemein

  • sneep Herbsttagung 2015 in Freiburg

    sneep Herbsttagung 2015 in Freiburg

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    Die Teilnehmenden der sneep Herbsttagung 2015 vor der Universität in Freiburg.

    sneep Herbsttagung 2015 in Freiburg: Eine gelungene Veranstaltung!

    Freiburg, 29.10–1.11.2015. Mit rund 60 Teilnehmenden, inhaltlichem und strategischem Input sowie einer Menge Spaß war die sneep Herbsttagung ein voller Erfolg. Die Teilnehmenden reisten aus ganz Deutschland und der Schweiz an um sich Fragen rund um das Thema „Wirtschaftskriminalität im 21. Jahrhundert. Herausforderungen zwischen Compliance und Integrity“ zu widmen.

    Höhepunkte waren Vorträge von Malte Dold (Universität Freiburg) und Marc Engelhart (Max-Planck Institut) zur Ökonomie des Strafrechts sowie Beiträge von Referenten des Landeskriminalamts Baden Württemberg und Transparency International zu Korruptionsbekämpfung.

    Am 30. Oktober fand außerdem die Jahreshauptversammlung des sneep e. V. statt, auf der ein Strategieplan präsentiert und der neuer Vorstand gewählt wurde. Feierlich verabschiedet wurden die langjährigen Mitglieder Laurel Martin, ehem. zweite Vorsitzende sowie David Offenwanger, bis 2014 Vorsitzender, zuletzt für die sneep Young Professionals im Vorstand. Neue und alte Vorsitzende des Vereins bleibt Jennifer Nicolay aus Münster, zweite Vorsitzende wurde Loreen Wachsmuth, neuer Schatzmeister ist Maximilian Kohlrautz, Morton Hemkhaus und Michael Schmelcher betreuen Mitglieder, Stellenbörse und Kuratorium.

    Außerdem wählte das Netzwerk das Jahresthema für 2016: Lobbyismus: Chance oder Hindernis einer nachhaltigen Entwicklung?

    Im vergangenen Jahr realisierte der Verein u. a. Bildungsprojekte wie „Wirtschaftsethik an Schulen“, Dialog- und Beratungsprojekte mit Unternehmen, sneep Lunch pro mit exklusiven ReferentInnen und einen Lebensmittel-Biotüten-Bestellservice für nachhaltigen Konsum. Mit einem komplexen Fundraising-Konzept sollen diese und andere Aktionen ausgebaut werden um das Profil des Vereins und die drei Kernelemente „good economics, good economy & good practice“ zu schärfen.

    Neben der gelungenen Tagung freuten sich die sneeps auch besonders über eine Einladung zum Chemie3-Kongress, auf dem sneep Ines Pyko auf dem Podium stand sowie über den Gewinn des Jugendpreises für Querdenker, den Loreen Wachsmuth stellvertretend für den Verein entgegen nahm.

    (Beitrag zuerst erschienen in: Forum Wirtschaftsethik)

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  • „Too BIG to tell“: Film-Schneeballaktion zur Finanzwelt

    „Too BIG to tell“: Film-Schneeballaktion zur Finanzwelt

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    Filmvorführungen: sneep Lokalgruppen zeigen „Too BIG to Tell“

    Die sneep Lokalgruppen Berlin, Freiburg, Hamburg, Lüneburg, Münster, Oldenburg, Pforzheim und Zittau organisieren in ihren Städten Vorführungen des Dokumentarfilms „Too BIG to tell“ und laden Interessierte zur kostenlosen Teilnahme ein. Der Film von Johanna Tschautscher beleuchtet die Mechanismen der globalen Finanzwelt. Er ermutigt zum Hinterfragen eines Systems, welches häufig als Ursache für globale Missstände wie soziale Ungleicheit, Umweltzerstörung und Hunger gesehen wird. Die Aktion findet in Kooperation mit der Global Marshall Plan Foundation statt.

    „Ein globalisiertes Finanzsystem birgt Chancen und Risiken. Wir betrachten es als unsere gesellschaftliche Verantwortung, auf die damit verbundenen ethischen Dilemmata hinzuweisen. Daher freuen wir uns sehr, an der Schneeballaktion der Global Marshall Plan Foundation teilzunehmen und rege Diskussionen unter den Zuschauenden anzustoßen“ sagt Morton Hemkhaus, Vorstandsmitglied des sneep e. V.

    Nach den Vorführungen diskutieren die Zuschauer miteinander über die Strukturen im Finanzsystems und benennen Alternativen. Damian Arikas von der Global Marshall Plan Foundation betont: „Mit unserer Aktion wollen wir dazu beitragen, die kritische Debatte über ein System anzuregen, von dem wir alle direkt betroffen sind, aber oft nicht genug wissen. Daher bieten wir allen Interessierten an, ein kostenloses Filmpaket zu bestellen und einen Filmabend zu veranstalten.“

    Mehr Infos zum Filmpaket: www.too-big-to-tell.org

  • Tagungsrückblick: Islamic Banking

    Tagungsrückblick: Islamic Banking

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    Prinzipien des Islamic Banking in der Marktwirtschaft

    Religiöse Normen für ein ethisches Finanzsystem

    Zinsverbot, Spekulationsverbot, kein Glücksspiel – das fordert der Koran bei Tausch- und Finanzgeschäften. Normen, die nur schwer vorstellbar im herrschenden marktwirtschaftlichen System bestehen können. Dennoch konnten sich einige „shari’a konforme“ Banken und Finanzprodukte am Markt etablieren – und sind damit besser durch die Finanzkrise gekommen, als ihre konventionellen Entsprechungen. Woran das liegt und welche Lehren sich daraus für eine ethische Marktwirtschaft ziehen lassen, war Thema der interdisziplinären Tagung „Islamisches Finanzwesen in der Marktwirtschaft“ in Münster.

    Münster: Zusammen mit der Akademie Franz Hitze Haus hatte sneep Münster am 15. und 16. Oktober sechs Expert_innen aus Wissenschaft und Praxis zusammengebracht. Damit wurde ein breit gefächerter Diskurs angestoßen. Inhaltlich reichte das Spektrum von islamisch-theologischen Grundlagen, über praktische und juristische Anwendbarkeit in Deutschland, bis hin zu philosophischen Reflexionen über nachhaltige Banken. Ein voller Erfolg für die beiden Kooperationspartner. „Das Thema ist zwar noch relativ unbekannt, aber es bewegt die Gemüter. Wir freuen uns, dass die Diskussionen bis zum Ende so lebendig waren!“, so die Organisator_innen. Dass das Thema noch lange nicht ausgeschöpft ist, fanden nicht nur die Teilnehmenden. „Ich kann mir sehr gut vorstellen, eine weitere Veranstaltung mit sneep Münster zum Islamic Banking zu machen, vielleicht mit Praxisvergleichen von islamischen Banken und ethischen Banken, die regional vertreten sind“, bekräftigt Dr. Martin Dabrowski, Leiter der Akademie Franz Hitze Haus. „Im kommenden Jahr wird es außerdem einen Tagungsband geben“, verrät Jennifer Nicolay von sneep Münster. Auch ansonsten ist für die Lokalgruppe das Thema noch lange nicht abgeschlossen. Aktuell gibt es eine Veranstaltungsreihe zum Thema „Finanzmarkt“, die Hörsäle füllt; eine bereits früher geplante Bankenwechsel-Aktion zu einer Ethikbank bleibt außerdem im Gespräch.

    Mehr Informationen hier.

  • Neuer sneep Vorstand gewählt

    v.l.n.r: Reto Sager, David J. Offenwanger, F. Laurel Martin, Jennifer Nicolay, Morton Hemkhaus, Michael Schmelcher, Loreen Wachsmuth
    v.l.n.r: Reto Sager, David J. Offenwanger, F. Laurel Martin, Jennifer Nicolay, Morton Hemkhaus, Michael Schmelcher, Loreen Wachsmuth

    Frischen Wind brachte die Herbsttagung ins Netzwerk: Auf der sneep-Jahreshauptversammlung wählten die Mitglieder am 18. Oktober 2014 ihren neuen Vorstand. Mit Jennifer Nicolay als erster Vorsitzenden und Laurel Martin als zweiter Vorsitzenden erhält das Netzwerk eine starke weibliche Spitze. Der ehemalige erste Vorsitzende David J. Offenwanger bleibt dem Vorstand mit wertvoller Erfahrung und innovativen Ideen noch ein weiteres Jahr erhalten. Auch Loreen Wachsmuth war bereits im vergangenen Jahr Vorständin und konnte ein weiteres Mal überzeugen. Neu im Team sind Reto Sager als Schatzmeister sowie Michael Schmelcher und Morton Hemkhaus.

     

    Als Novum im Wahlprozess gab es auf der Herbsttagung in Kassel drei Tage Wahlkampf und ein Kandidatengrillen am Wahltag. Dabei durften die sneep-Mitglieder Fragen stellen, die die BewerberInnen auf Herz und Nieren prüfen sollten. Besonders brisant: „Wie entscheidet ihr in Dilemmasituationen über Fundraising und Sponsoring von weniger nachhaltigen Firmen, wenn das Netzwerk auf Geld angewiesen ist?“ Ein Thema, aber kein Problem für unsere neuen Vorstandsmitglieder. Mit überzeugenden Argumenten bezogen sie Stellung und punkteten mit fachlicher Kompetenz, Führungsqualitäten und Sympahtie. „Wir bleiben unserer Einstellung treu; was wir nach außen verkörpern, muss auch mit unseren strategischen Entscheidungen übereinstimmen.“ Generalisieren könne man nicht, die Meinung des gesamten Netzwerk sei extrem wichtig beim Entscheidungsprozess, so die Meinung des Vorstands.

     

    Damit sich der neue Vorstand richtig einspielen und die neuen Entwicklungen des wachsenden Netzwerks auffangen kann, wird  im Dezember das erste strategische Treffen des neuen Vorstands in Berlin stattfinden.

     

    sneep bedankt sich bei den ehemaigen Vorstandsmitgliedern Anna Wiebe, David Prochnow und Till Dechêne für ihr großartiges Engagement und wünschen dem neuen Vorstand viel Erfolg für das kommende Jahr!

  • Einladung: Öffentliche Abschlussdiskussion sneep-VÖW-Sommerakademie 2013

    Die sneep-VÖW-Sommerakademie will aktuellen Erkenntnissen zum Thema nachhaltige Städte nachgehen und setzt dabei einen Fokus auf die Handlungsfelder Mobilität, Ernährung und Quartiersentwicklung:

    Welche technologischen Ansätze und gesellschaftlichen Transformationskonzepte braucht die zukunftsfähige Stadt?

    Welche Potentiale liegen in einzelnen Anwendungsfeldern wie Mobilität, Energie, Abfall, Ernährung oder Quartiersentwicklung?

    Wie können technische, organisatorische und soziale Innovationen zu einem Gesamtkonzept verbunden werden?

    Diese Fragen sind Thema der diesjährigen sneep-VÖW-Sommerakademie „die nachhaltige Stadt“. Engagierte Studierende und DoktorandInnen lernen, diskutieren und denken eine Woche lang gemeinsam mit ReferentInnen aus Praxis und Wissenschaft über verschiedene visionäre Ansätze und Wege in eine nachhaltige Stadt nach.

    Zum Abschluss der Sommerakademie werden die Ergebnisse der Gruppenarbeit bei einer öffentlichen Abschlussveranstaltung vorgestellt und diskutiert. Wir laden dazu herzlich ein!

    Die Veranstaltung findet statt am

    Freitag, den 23. August 2012, von 14.00 – 15.30 Uhr

    im Hauptkundenraum der GLS Bank Berlin, Schumannstraße 10, 10117 Berlin.

    Es laden ein: sneep – Studentisches Netzwerk für Wirtschafts- und Unternehmensethik – und die Vereinigung für ökologische Wirtschaftsforschung (VÖW) gemeinsam mit der Heinrich-Böll-Stiftung und der GLS Bank Berlin.

    Um eine Anmeldung wird gebeten. Dazu reicht eine Mail mit Name, Institution und Anschrift an die Geschäftsstelle der VÖW: info@voew.de.